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Zusammenfassung
- Zwischen Protonengruppen einer Verbindung treten indirekte
Spin-Spin-Kopplungen auf, wenn die Protonen der verschiedenen
Gruppen
- nicht äquivalent und
- nicht zu weit voneinander entfernt sind
(z.B. in s-Systemen im allgemeinen
nicht weiter als drei s-Bindungen).
(Siehe Schritt 87 ff.)
- Die Multiplizität der Aufspaltung des Signals einer
Protonengruppe A durch Kopplung
- mit einer benachbarten anderen Protonengruppe
X mit nX
äquivalenten Protonen berechnet sich nach
- mit mehreren verschiedenen benachbarten Protonengruppen
M, X, ...
mit jeweils nM,
nX, ...
äquivalenten Protonen berechnet sich nach
| MA =
(nM + 1) ·
(nX + 1) ... |
(siehe Schritt 95).
- Die Intensitäten der Einzellinien eines durch eine
benachbarte Protonengruppe verursachten Multipletts verhalten sich
wie die n-ten Binominalkoeffizienten (Pascalsches Dreieck).
(siehe Schritt 78.)
- Die Kopplungskonstante
JAX ist ein Maß
für die Stärke der indirekten Spin-Spin-Kopplung
zwischen den Protonen A und
X. Sie ist definiert als:
| JAX = |
Abstand benachbarter Einzellinien des Multipletts
A, hervorgerufen durch die Kopplung mit
X, in Hertz. |
Die Größe der Kopplungskonstanten ist unabhängig
von der Arbeitsfrequenz.
Erwartungsbereiche der Kopplungskonstanten siehe
Spectroscopic
Tools (vergleichen Sie auch Schritt 81ff.).
Machen Sie jetzt wieder eine Pause, bevor Sie mit der
Anwendung der 1H-NMR-Spektroskopie auf einfache Strukturprobleme
beginnen.
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