 |
43 |
 |
Machen Sie sich schrittweise noch einmal den ganzen Sachverhalt
klar:
Die chemische Verschiebung kann quantitativ angegeben werden:
- als Frequenzdifferenz Dn zwischen
dem Signal nS einer
Standardverbindung, meist Tetramethylsilan (TMS) und dem
betrachteten Signal nPr
der Probe, d.h.
| DnPr = Abstand des Probesignals vom TMS-Signal. |
Dazu eine Erläuterung:
Auf Grund der Proportionalitätsbeziehung zwischen der
magnetischen Feldstärke und der Frequenz des elektromagnetischen
Wechselfeldes nach
ist es üblich, die chemische Verschiebung nicht in
Feldstärke-, sondern in den Frequenzeinheiten Hertz (Hz)
(engl. cps = cycles per second) anzugeben.
- in der d-Skala nach der Formel:
| d =
(DnPr ·
106) / n0
ppm |
| (1ppm = 1 · 106 (parts per million);
n0 ist die Arbeitsfrequenz) |
Auf diese Art und Weise wird die chemische Verschiebung
unabhängig von der Arbeitsfrequenz
n0,
denn:
Die Frequenzdifferenz Dn allein ist
abhängig von der Arbeitsfrequenz
n0 und gestattet deshalb keine
Vergleiche der chemischen Verschiebungen bei verschiedenen
Arbeitsfrequenzen (z.B. bei 250 MHz und 400 MHz).
- in alten Spektren in der t-Skala
(nur bei Protonenresonanz) nach der Formel
|
|
|
|